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Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Wirkung auf die Gesundheit

. . . . ErnährungGeschrieben von vitaltreffarnum@aol.com Do, Dezember 08, 2016 10:22:24

Sekundäre Pflanzenstoffe sind Bestandteil unserer täglichen Ernährung.

Sie sind in Gemüse, Obst, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Nüssen sowie Vollkornprodukten enthalten und geben den pflanzlichen Lebensmitteln ihre Farbe.

Sie dienen den Pflanzen als Abwehrstoffe gegen Fressfeinde oder mikrobiellen Angriff und wirken darüber hinaus als Wachstumsregulatoren.

Gemüse liefert neben Vitalstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente) auch sekundäre Pflanzenstoffe.

Weltweit tüfteln Forscher an den kleinen Arzneiwundern, die die Pflanzen für uns bereithalten. Warten Sie nicht, essen Sie Obst und Gemüse, damit die Zauberstoffe in Ihrem Körper ihren vielfältigen Schutz entfalten können.

Sie killen Bakterien und Viren, beugen Krebs vor, vernichten freie Radikale und stärken unsere Abwehrkräfte. Zudem liefern Pflanzen hormonähnliche Stoffe, die vor Osteoporose, Herzinfarkt und Krebs schützen.

Wer sich gesund ernährt nimmt täglich etwas 1,5 Gramm an sekundären Pflanzenstoffen auf - Vegetarier doppelt so viel.

Die wichtigsten Gruppen der sekundären Pflanzenstoffe

> Carotinoide
geben Pflanzen ihre Farbe. Das gelborange der Möhre oder Aprikose und das Grün von Spinat oder Grünkohl schützen jede Zelle, indem sie freie Radikale vernichten.
Sie helfen dem Herz, fördern das Immunsystem, bekämpfen Krebs.
Das bekannteste Carotinoid ist Beta-Carotin, das im Körper nach Bedarf in Vitamin A umgewandelt werden kann.

> Phytosterine
senken den Cholesterinspiegel, putzen die Blutgefäße und beugen Krebs vor. Zu finden sind sie z.B. in Sonnenblumenkernen, Leinsamen, Weizenkleie und kaltgepressten Pflanzenölen.

> Saponine
die Bitterstoffe der Hülsenfrüchte senken den Cholesterinspiegel und hindern Zellen am Wuchern.

> Glycosinolate
tragen zum typischen Geschmack von Senf, Meerrettich, Brokkoli, Kresse und Kohlrabi bei.
Sie killen Bakterien, beugen Infektionen vor. Durch den enzymatischen Abbau der Glycosinolate entstehen unter anderem Indole in Kohl, Rettich und Kresse, die senken das Brustkrebs-Risiko.

> Polyphenole
schützen vor Krebs und Herzinfarkt, fangen freie Radikale, killen Viren. Sie sind unter anderem in Tee, Wein, Beeren, Gemüse, Obst und Getreide enthalten. Die Bioflavonoide sind eine Untergruppe der Polyphenole.

> Bioflavonoide
neutralisieren schlechtes Cholesterin, halten das Blut flüssig, beugen Arterienverkalkungen vor. Sie hemmen Entzündungen und verstärken die Wirkung von Vitamin C um das 30-fache.
Sie stecken z.B. in Kohl, Tomaten, Paprika, Möhren, Aprikosen und Zitrusfrüchten.

> Sulfide
stärken die Abwehr indem sie den stärksten körpereigenen Entgifter unterstützen, das Glutathionsystem.
Sie stecken vor allem in Knoblauch und Zwiebeln.

> Terpene
geben Früchten, Kräutern und Gewürzen ihr unvergleichliches Aroma. Sie blocken Krebs ab.
Besonders wirksam sind Zitronen und Pfefferminze.

> Protease - Inhibitoren
sind Enzyme in Hülsenfrüchten und Getreide, die den Darm unterstützen und helfen, Dickdarm- und Leberkrebs vorzubeugen.



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